NWA in der ISEP-Klasse 7a
Wir forschen im NWA*-Unterricht!

Viele Lebewesen kann man durch Vergrößerung sichtbar machen, z.B. indem wir sie mit den Binokular oder Mikroskop untersuchen. Mikroorganismen können wir durch Vermehrung sichtbar machen. Auf speziellen Nährböden leben Bakterien und Pilze gerne und vermehren sich: so wachsen 2µm große Bakterien zu 5 mm großen Kolonien und wir können sie mit bloßem Auge erkennen! Auf einer Fläche von 5 mm Durchmesser leben dann 156'250'000 Bakterien!!
Die jungen Forscherinnen und Forscher untersuchten die Nebenius-Realschule. Wir machten Abdrücke von Gegenständen und kontrollierten die Keimbelastung der Luft, indem wir die Nährböden beregnen (= 20 Minuten offen hinstellen) ließen.
ForscherInnen
Ein Teil der ForscherInnen aus der 7a.

Handlauf

Wo alle hinfassen, sind auch viele Keime!
An dem Handlauf im Treppenhaus halten sich gerne alle fest. Bei unserer Untersuchung entdeckten wir Pilzsporen und Bakterien.

Geldschein
Münzgeld ist sauberer als Papiergeld!
Auf Papiergeld haben wir Pilze und Bakterien nachgewiesen. Münzgeld hatte hingegen viel weniger Keime und ausschließlich Bakterien.
Unser Schluss: Auf der metallischen Oberfläche werden Keime schneller abgewischt und sie können nicht so gut überleben.
Nährboden beregnen
In der Toilette war die Keimbelastung wie erwartet höher: Pilze und Bakterien konnten wir nachweisen. Dagegen war die Luft im Schulhof fast keimfrei und nur wenige Bakterienkolonien bildeten sich auf diesen Nährböden. Deshalb unser Fazit: nach dem Toilettenbesuch immer gut die Hände waschen!!
Daumenabdruck
Einen ungewaschenen Daumen und einen mit Seife gewaschenen Daumen haben wir auch untersucht!
Unser Ergebnis: der gewaschene Daumen ist nicht keimfrei! Aber: auf dem ungewaschenen Daumen finden sich verschiedene Pilze und Bakterien, welche sich auf der Haut befinden. Bei dem gewaschenen Daumen waren nur noch Milchsäure-Bakterien nachweisbar, die in der Haut leben. Sie sorgen für unseren Säureschutzmantel und bekämpfen krankheitserregende Keime für uns!
Yoghurt
Wir stellen selbst Yoghurt her. Wenn man Milch und Yoghurt miteinander vermischt und über Nacht an einen warmen Ort stellt, erhält man neuen Yoghurt. Dieser entsteht durch Milchsäure-Bakterien, die sich in warmer Milch gerne vermehren und für den säuerlichen Geschmack sorgen. Auch dies ist ein Beispiel für nützliche Bakterien!
(*Naturwissenschaftliches Arbeiten)

                      Saskia Gensow
                      12. Dezember 2004